Das Problem

Überforderung, Lernfrust, und G-8 Stress kennzeichnen heute vielfach den Alltag unserer Kinder. Es beginnt häufig schon in der Grundschule. Ab der dritten Klasse wird Druck ausgeübt, weil das Grundschul-Gutachten faktisch im Alter 9 jähriger Kinder über den Berufs- und Lebensweg entscheidet. Dabei zeigt sich, dass die Grundschule bis heute keineswegs reformiert wurde, um dem G8-Stress und einem Abitur nach 12 Jahren auf den weiterführenden Schulen gerecht zu werden. Es zeigt sich vielmehr eine eklatante Wissenslücke und was noch schwerer wiegt, ein Defizit im Bereich Lerntechnik und Arbeitsorganisation. Sind die Kinder gerade nach der vierten Klasse glücklich auf der weiterführenden Schule angekommen, beginnt eine Überforderungstortur in fast allen Schulfächern. Es fehlt praktisch an allem:

  • Eine Anleitung zur zeitlichen Organisation der vielen Hausaufgabenfächer gibt es nicht.
  • Arbeits- und Ablagestrukturen für die Tätigkeit zuhause werden leider nicht gezeigt.
  • Eine für das jeweilige Kind passende Vokabellerntechnik wird nicht vermittelt.
  • Sinnvolle, kindgerechte Klassenarbeitsvorbereitung wird von Lehrern nicht mitgegeben.
  • Selbstständig motiviertes Lernen lernen die Schüler nicht.
  • Konzentrations- und Entspannungsrhythmen werden nicht einstudiert.
  • Lücken der Grundschule, besonders in Mathematik und Deutsch werden nicht geschlossen.

All diese Probleme einzeln oder zusammen führen dazu, dass eigentlich begabte Kinder unter Lernfrust und Verweigerung bis hin zu Angstzuständen, häufigen Kopfschmerzen mit Schlaflosigkeit leiden. Dies führt dazu, dass die Kinder in den Schulnoten, oft weit unter ihrem eigentlichen Können, absacken. Diese Probleme ziehen sich quälend für Eltern und Kinder, oft über Jahre, durch den Schulalltag. So wird die Erprobungsstufe der Schuljahre 5 und 6 zur nächsten Hürde, die es gilt unbedingt zu meistern, auch wenn die Kindheit dabei auf der Strecke bleibt. Haben die Kinder unter unglaublichen Mühen auch dies geschafft, werden sie zum Abschluss der mittleren Reife bzw. zum Übertritt in die gymnasiale Oberstufe gefordert. Viele Eltern, die selbst irgendwann nicht mehr in der Lage sind, ihren Kindern zu helfen und auch den Dauerkonfliktherd Schule meiden wollen, organisieren Nachhilfe. Sie tun dies in bester Absicht, doch kurieren sie nur die Symptome, dabei mehr schlecht als recht, denn die Ursachen, wie oben genannt, werden dabei nicht behoben. Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall, die Kinder verlassen sich zunehmend auf die Nachhilfe und entwachsen einem selbstständigen Lernrrhythmus immer mehr.


Dazu kommt zwischen 12 und 17 Jahren die Pubertät, die den Lerneifer vieler Jugendlicher beeinträchtigt. Hier kommt es häufiger zu Totalverweigerungen, Sitzenbleiben oder Schulabbrüchen, was für die Ausbildung der Kinder erhebliche Folgen hat. Auch der zunehmende Konsum von Alkohol und Drogen unter Jugendlichen ist häufig ein Ventil der schulischen Überforderung und des Lernfrustes. Kinderleicht-Lerntraining zeigt Auswege aus dieser Krise.

Der Eintritt in die gymnasiale Oberstufe in der 10. Klasse (EF) führt bei vielen Schülern zu Einbrüchen in den Leistungen, was häufig daraus resultiert, dass für die Oberstufe eigenständiges Arbeiten vorausgesetzt wird, das den Kindern allerdings zuvor niemand beigebracht hat. Hier helfe ich, die dringend erforderlichen Lernstrukturen  und Organisation für das Kurssystem und die Klausurvorbereitung zu erlernen und dauerhaft selbstständig umzusetzen. Dazu biete ich spezielle Workshops an Wochenenden und in den Ferien an. Danach werden die Schüler bedarfsorientiert weiter begleitet bis zum sicheren Abitur. 

Dazu gibt es ein spezielles Abitur-Coaching, das Abiturienten sicher und erfolgreich durch das Abitur begleitet, indem sie 3-6 Monate vor den Prüfungen in ein zeitlich optimales Lern- und Arbeitsprogramm eingebunden werden.